Inhaltsverzeichnis
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Die falsche Gleichung: Viel Arbeit = viel Stress
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Stress entsteht durch Reize, nicht nur durch Aufgaben
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Der unterschätzte Faktor: visuelle Belastung
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Warum zwei Menschen unterschiedlich reagieren
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Was visuelle Ergonomie damit zu tun hat
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Fazit: Stress ist oft ein Umfeld-Thema
Die falsche Gleichung: Viel Arbeit = viel Stress
Wenn von Stress im Büro die Rede ist, fällt fast immer das gleiche Argument:
zu viel Arbeit.
Doch diese Gleichung greift zu kurz.
Es gibt Menschen mit hoher Verantwortung und vollem Kalender, die stabil und konzentriert bleiben. Und andere, die bei vergleichbarer Arbeitsmenge schnell erschöpft wirken.
Stress entsteht nicht nur durch Aufgaben. Er entsteht durch die Summe aller Reize, die verarbeitet werden müssen.
Stress entsteht durch Reize, nicht nur durch Aufgaben
Unser Nervensystem reagiert nicht nur auf Termine oder Deadlines.
Es reagiert auf:
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Unterbrechungen
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Geräusche
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Unsicherheit
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soziale Spannungen
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digitale Reize
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visuelle Reize
Gerade im Büro wirken viele dieser Faktoren gleichzeitig.
Ein Teil davon ist offensichtlich.
Ein anderer Teil bleibt meist unbemerkt.
Der unterschätzte Faktor: visuelle Belastung
Ein großer Teil der täglichen Beanspruchung ist visuell.
Wir arbeiten viele Stunden am Bildschirm. Wir wechseln zwischen Dokumenten, Monitoren und Umgebungslicht. Wir sitzen unter künstlicher Beleuchtung.
Wenn diese Beleuchtung unausgewogen ist, wenn sie blendet, flimmert oder kein stabiles Lichtspektrum bietet, entsteht visuelle Belastung.
Diese Belastung wird selten bewusst wahrgenommen.
Aber sie erhöht die Grundanspannung.
Das Nervensystem bleibt dauerhaft aktiv.
Und genau daraus entsteht das Gefühl von „Stress“ – auch ohne zusätzliche Aufgaben.
Warum zwei Menschen unterschiedlich reagieren
Nicht die Arbeitsmenge allein entscheidet über Stress.
Entscheidend ist:
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wie stabil das Arbeitsumfeld ist
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wie viele Reize verarbeitet werden müssen
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wie gut Erholungsphasen möglich sind
In einem visuell ruhigen Umfeld kann das Nervensystem schneller in einen ausgeglichenen Zustand zurückkehren.
In einem reizintensiven Umfeld bleibt die Grundanspannung erhöht – selbst bei gleicher Arbeitsbelastung.
Was visuelle Ergonomie damit zu tun hat
Visuelle Ergonomie bedeutet, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Augen und Gehirn möglichst wenig unnötige Belastung erfahren.
Dazu gehören:
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ausgewogene Helligkeit
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geringe Blendung
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klare Kontraste
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ein stabiles, tageslichtähnliches Lichtspektrum
Hier spielen Tageslichtlampen eine wichtige Rolle.
Doch nicht jede Tageslichtlampe führt automatisch zu besseren Bedingungen.
Entscheidend ist die Lichtqualität.
Tageslichtlampen mit Vollspektrumlicht kommen dem natürlichen Licht spürbar näher.
Sie können helfen, visuelle Belastung zu reduzieren und die Grundanspannung zu senken.
Fazit: Stress ist oft ein Umfeld-Thema
Stress am Arbeitsplatz entsteht nicht nur durch Arbeitsmenge.
Er entsteht durch die Summe aller Reize.
Wer Stress reduzieren will, sollte deshalb nicht nur an Zeitmanagement oder Resilienz arbeiten, sondern auch das Arbeitsumfeld betrachten.
Beleuchtung ist dabei kein Detail – sondern ein struktureller Faktor.
Eine visuell ergonomische Beleuchtung mit tageslichtähnlichem Vollspektrumlicht kann dazu beitragen, unnötige Belastung zu vermeiden und die Leistungsfähigkeit stabil zu halten.






