Inhaltsverzeichnis
- Der unsichbare Einfluss von Licht
- Warum Mitarbeitende im Winter besonders anfällig sind
- Was visuelle Ergonomie leistet
- Wie Vollspektrumlicht das Arbeiten verändert
- Winter ist die ideale Zeit für Verbesserungen
- Fazit
- FAQ
Die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel – und vielerorts sinkt im Winter die Energie im Büro. Mitarbeitende fühlen sich schneller erschöpft, weniger konzentriert und berichten von einem diffusen „Winterblues“. Viele glauben, es liege ausschließlich an der Jahreszeit oder am Wetter. Doch eine Ursache bleibt oft übersehen:
Die visuelle Belastung durch mangelndes Tageslicht und unzureichende künstliche Beleuchtung.
Im Winter verbringen wir bis zu 90 % des Tages in Innenräumen. Büros ohne ausreichend Tageslicht – oder mit künstlicher Beleuchtung, die dem natürlichen Licht kaum ähnelt – verlangen den Augen und dem Gehirn deutlich mehr ab. Die Folge: sinkende Leistungsfähigkeit, schnellerer Stressaufbau und eine anhaltende Müdigkeit, die kaum jemand dem Licht zuordnet.
Der unsichtbare Einfluss von Licht auf Energie und Stimmung
Licht ist nicht nur Helligkeit.
Es wirkt tief biologisch – auf Augen, Gehirn und sogar unsere innere Uhr.
Natürliches Tageslicht liefert ein vollständiges, harmonisches Spektrum, das Wachheit, Konzentration und Stimmung unterstützt. Im Winter jedoch fällt dieser biologische Impuls fast vollständig weg. Stattdessen dominieren künstliche Lichtquellen – meist Standard-LEDs, die ein eingeschränktes Spektrum bieten und subtil flimmern.
Das Ergebnis:
Das visuelle System muss mehr kompensieren, verbraucht mehr Energie und erzeugt schneller visuelle Ermüdung.
Diese Form der Belastung ist subtil, aber messbar – und wird in vielen Unternehmen unterschätzt.
Warum Mitarbeitende in Büros im Winter besonders anfällig für visuelle Belastung sind
Wenn draußen wenig Licht verfügbar ist, steigt die Abhängigkeit von künstlicher Beleuchtung. Und hier entstehen die typischen Probleme:
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Das Lichtspektrum vieler LEDs ist unvollständig – wichtige Farbanteile fehlen, wodurch das Sehen anstrengender wird.
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Das natürliche Helligkeitsniveau wird nicht erreicht – das Gehirn erhält „Abend-Signale“, obwohl es Arbeitszeit ist.
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Der Biorhythmus verschiebt sich – Müdigkeit und Konzentrationslöcher nehmen zu.
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Innenräume wirken düsterer – was die psychologische Belastung im Winter verstärkt.
Viele dieser Effekte laufen unbewusst ab. Mitarbeitende merken lediglich, dass sie „früher schlappmachen“. Doch die Ursache liegt oft direkt über ihrem Kopf: das Licht.
Was Visuelle Ergonomie im Winter leistet
Visuelle Ergonomie bedeutet, Lichtverhältnisse so zu gestalten, dass sie das Sehen und die mentale Leistungsfähigkeit unterstützen – nicht belasten.
Gerade in der dunklen Jahreszeit ist das entscheidend.
Ein zentrales Element dabei ist Vollspektrumlicht.
Diese Technologie bildet das natürliche Tageslicht deutlich besser nach als Standard-LEDs. Studien zeigen, dass tageslichtähnliche Beleuchtung:
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die visuelle Ermüdung reduziert
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die Konzentration verbessert
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Stimmungstiefs abschwächt
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und die innere Uhr stabilisiert
Für Büros bedeutet das: weniger Müdigkeit, weniger Stress – und eine Arbeitsumgebung, die auch im Winter aktiv unterstützt.
Wie Vollspektrumlicht das Arbeiten im Büro spürbar verändert
Der Unterschied ist oft schon nach wenigen Tagen bemerkbar:
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klareres, entspannteres Sehen
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mehr Energie am Nachmittag
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weniger Kopfschmerzen und Sehstress
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angenehmere Lichtatmosphäre im Raum
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gefühlt mehr „Tageslicht“ trotz dunkler Jahreszeit
Für Unternehmen ist das kein Komfortthema, sondern ein Produktivitätsfaktor.
Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen unter erhöhter Belastung stehen, kann gute Beleuchtung ein stabilisierender, gesundheitlicher Beitrag sein.
Winter ist die ideale Zeit für bessere Lichtbedingungen
Wenn die natürliche Lichtmenge sinkt, steigen die Anforderungen an künstliche Beleuchtung. Deshalb lohnt es sich, gerade jetzt auf visuelle Ergonomie zu setzen.
Unternehmen, die ihre Büros mit Vollspektrumlicht ausstatten, berichten regelmäßig:
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bessere Stimmung im Team
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merkbare Leistungssteigerung
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weniger Erschöpfungstage
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ein moderneres, angenehmeres Arbeitsumfeld.
Und oft genügt bereits ein einzelner Pilot-Arbeitsplatz, um den Unterschied zu spüren.
Fazit
Der Winter fordert das visuelle System stärker als jede andere Jahreszeit. Schlechte Beleuchtung wird in dunklen Monaten zum Stressverstärker – oft ohne, dass es jemand merkt.
Visuelle Ergonomie und Vollspektrumlicht bieten eine wirkungsvolle, wissenschaftlich gestützte Möglichkeit, Ermüdung und Winterblues im Büro zu reduzieren und gleichzeitig Konzentration und Wohlbefinden zu stärken.
Wer seinen Mitarbeitenden in dieser Zeit etwas Gutes tun möchte, sollte beim Licht beginnen.
👉 Mehr zur visuellen Ergonomie und tageslichtähnlicher Beleuchtung finden Sie hier
FAQ
Warum fühlen sich Mitarbeitende im Winter im Büro häufiger müde?
Im Winter reduzieren sich Tageslichtstunden erheblich, was den Biorhythmus stört. Die Kombination aus fehlendem natürlichen Licht und unzureichender künstlicher Beleuchtung führt zu visueller Ermüdung, erhöhter Melatoninproduktion und geringerer Konzentration im Büroalltag.
Wie beeinflusst Licht die Stimmung und Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz?
Licht wirkt biologisch auf Augen, Gehirn und innere Uhr. Natürliches Tageslicht unterstützt Wachheit, Konzentration und Stimmung. In dunklen Monaten sorgt Lichtmangel für eine Störung des circadianen Rhythmus, was Müdigkeit und Stimmungseinbußen zur Folge hat.
Was ist der Unterschied zwischen Standard-LED-Beleuchtung und Vollspektrumlicht?
Standard-LED bieten ein unvollständiges Lichtspektrum und können visuelle Belastungen erhöhen. Tageslichtähnliche Vollspektrumlicht-Konzepte simulieren das natürliche Lichtspektrum besser, reduzieren visuelle Ermüdung und verbessern Konzentration und Wohlbefinden im Büro.
Können bessere Lichtkonzepte Müdigkeit im Winter reduzieren?
Ja. Studien zeigen, dass eine tageslichtähnliche, biologisch wirksame Beleuchtung die visuelle Ermüdung reduziert, Konzentration stärkt und Stimmung verbessert. Dadurch sinkt die subjektive Müdigkeit und die Leistungsfähigkeit steigt.
Welche praktischen Maßnahmen können Unternehmen zur Lichtverbesserung im Winter ergreifen?
Unternehmen können mehr natürliche Lichtzugänge schaffen, Arbeitsplätze näher an Fenstern platzieren und auf tageslichtähnliche Beleuchtung (z. B. Vollspektrumlicht) umstellen. Zusätzliche Maßnahmen sind regelmäßige Pausen im Tageslicht und Beleuchtung mit höherer Farbtemperatur, um den circadianen Rhythmus zu unterstützen.






